Ambulante Erziehungshilfen

Ambulante Erziehungshilfen

Erziehungsbeistandschaft und Sozialpädagogische Familienhilfe für Familien, die eine barrierefreie Kommunikation in Deutscher Gebärdensprache (DGS), lautsprachbegleitenden Gebärden oder Lautsprache wünschen.

Beratung anfragen
Mitarbeiterin Sophia Scheuschner
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Teammitglied der Ambulanten Erziehungshilfen
Mitarbeiterin Violetta Yagiyaeva
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Teammitglied der Ambulanten Erziehungshilfen
Mitarbeiterin Sabrina Reichel
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Teammitglied 3 der Ambulanten Erziehungshilfen

Deutsche Gebärdensprache

Ambulante Erziehungshilfen in Gebärdensprache

Hier erklären wir die Erziehungsbeistandschaft, die Sozialpädagogische Familienhilfe, die Unterstützungsmöglichkeiten und den Weg zur Hilfe in Deutscher Gebärdensprache.

DGS-Video folgt in Kürze An dieser Stelle wird das Video in Deutscher Gebärdensprache zu dieser Seite eingebettet.

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Leichte Sprache

Ambulante Erziehungs-Hilfen in Leichter Sprache

Hier finden Sie wichtige Informationen in Leichter Sprache.

Wir erklären unsere Hilfen.

Wir erklären den Weg zur Hilfe.

Und wir erklären: So erreichen Sie uns.

Was sind Ambulante Erziehungs-Hilfen?

Ambulante Erziehungs-Hilfen sind Hilfen für Familien.

Sozialpädagogische Fach-Kräfte besuchen die Familie.

Die Fach-Kräfte unterstützen Eltern.

Sie unterstützen auch Kinder und Jugendliche.

Die Hilfe findet im Alltag der Familie statt.

Gemeinsam werden passende Lösungen gesucht.

Für wen sind die Hilfen?

Das Angebot ist für Familien in Mittelfranken und Umgebung.

Der Grad der Hör-Schädigung spielt keine Rolle.

Wichtig ist eine passende Kommunikation.

Wir können verschiedene Kommunikations-Formen nutzen.

Wie können wir kommunizieren?

Wir können in Deutscher Gebärdensprache kommunizieren.

Die Abkürzung für Deutsche Gebärdensprache ist: DGS.

Wir können lautsprachbegleitende Gebärden nutzen.

Die Abkürzung für lautsprachbegleitende Gebärden ist: LBG.

Wir können auch in Lautsprache kommunizieren.

Unsere Arbeit unterliegt der Schweige-Pflicht.

Schweige-Pflicht bedeutet: Persönliche Informationen werden geschützt behandelt.

Welche Hilfen gibt es?

Bei uns gibt es 2 verschiedene Hilfen.

Eine Hilfe heißt: Erziehungs-Beistandschaft.

Die Abkürzung ist: EB.

Die andere Hilfe heißt: Sozialpädagogische Familien-Hilfe.

Die Abkürzung ist: SPFH.

Bei der EB steht ein Kind oder ein Jugendlicher im Mittelpunkt.

Bei der SPFH steht die ganze Familie im Mittelpunkt.

Erziehungs-Beistandschaft

Die Erziehungs-Beistandschaft ist vor allem für Kinder und Jugendliche.

Eine Fach-Kraft begleitet das Kind oder den Jugendlichen.

Die Fach-Kraft schaut auf die persönliche Situation.

Auch die Familie und andere wichtige Menschen werden einbezogen.

Die Hilfe soll die persönliche und soziale Entwicklung stärken.

Die Hilfe soll beim Umgang mit Problemen im Alltag helfen.

Die Hilfe soll die Selbstständigkeit stärken.

Sozialpädagogische Familien-Hilfe

Die Sozialpädagogische Familien-Hilfe ist für die ganze Familie.

Sie hilft bei Problemen mit Erziehung und Zusammenleben.

Sie kann auch bei mehreren Belastungen helfen.

Sie kann Familien in einer Krise unterstützen.

Die Fach-Kraft arbeitet mit Eltern und Kindern im Alltag.

Die Familie soll mehr Sicherheit im Alltag bekommen.

Die Familie soll eigene Lösungen entwickeln.

Man nennt das auch: Hilfe zur Selbsthilfe.

Wobei unterstützen wir?

Familien können bei vielen Themen Unterstützung bekommen.

Zum Beispiel bei:

  • Fragen zur Erziehung
  • CODA-Themen
  • Schule und Ausbildung
  • Problemen im Alltag
  • sozialen Kontakten
  • Kommunikation
  • Trennung oder Scheidung
  • Fragen von allein-erziehenden Eltern

CODA ist eine Abkürzung. CODA-Kinder sind hörende Kinder von tauben Eltern.

Wie sieht die Hilfe im Alltag aus?

Die Unterstützung richtet sich nach dem Bedarf der Familie.

Zum Beispiel gibt es:

  • Haus-Besuche
  • Familien-Gespräche
  • Einzel-Beratung
  • Freizeit-Angebote und Ausflüge
  • Begleitung zu Terminen
  • Vermittlung zu besonderen Beratungs-Stellen

Ein Termin kann zum Beispiel in der Kita sein.

Ein Termin kann auch in der Schule sein.

Was kostet die Hilfe?

Die Hilfe ist für die Familie kostenlos.

Das Jugend-Amt bezahlt die Hilfe.

Für die Hilfe muss ein Antrag gestellt werden.

Unsere Sozial-Beratung hilft bei Fragen zum Antrag.

Wie kommt die Hilfe zustande?

Der Weg zur Hilfe hat mehrere Schritte.

  1. Sie nehmen Kontakt mit dem Jugend-Amt auf.
  2. Sie stellen einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung.
  3. Das Jugend-Amt klärt mit Ihnen den Bedarf.
  4. Sie lernen den Träger und die Fach-Kraft kennen.
  5. Die Hilfe beginnt.
  6. Die Ziele werden regelmäßig gemeinsam geprüft.

Bei Hilfe-Plan-Gesprächen wird geprüft: Passt die Hilfe noch zu den vereinbarten Zielen?

Unser Team

Bei uns arbeiten sozialpädagogische Fach-Kräfte.

Im Team gibt es verschiedene Hör-Status.

Im Team gibt es verschiedene Kommunikations-Formen.

Dazu gehören DGS, LBG und Lautsprache.

Klicken Sie oben auf Unser Team.

Dann sehen Sie die Mitarbeitenden.

Kontakt und weitere Informationen

Sie haben Fragen?

Sie wissen nicht, welches Jugend-Amt zuständig ist?

Sie brauchen Hilfe beim Antrag?

Dann klicken Sie auf Beratung anfragen.

Wir helfen Ihnen bei der Orientierung.

Oben gibt es auch die Schaltfläche Konzeption & Leistungsbeschreibung.

Dort finden Sie Dokumente über unsere Arbeit.

Die Hilfe ist für Familien kostenlos.

 

Für wen?

Das Angebot richtet sich an Familien in Mittelfranken und Umgebung, die eine barrierefreie Kommunikation in DGS, LBG oder Lautsprache wünschen. Der Grad der Hörschädigung spielt keine Rolle. Unsere Arbeit unterliegt selbstverständlich der Schweigepflicht.

Unsere Hilfen im Vergleich

Erziehungsbeistandschaft oder Sozialpädagogische Familienhilfe?

Beide Angebote sind ambulante Hilfen zur Erziehung. Entscheidend ist, wer im Mittelpunkt steht: ein Kind/ein Jugendlicher oder die gesamte Familie. Öffnen Sie die beiden Bereiche und vergleichen Sie Ziele, Schwerpunkte und Arbeitsweise.

Erziehungsbeistandschaft

Die Erziehungsbeistandschaft richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche. Die Fachkraft begleitet das Kind oder den Jugendlichen individuell und bezieht das familiäre sowie soziale Umfeld ein.

Ein Kleinkind im blauen Hemd sitzt auf einem Holzsteg, daneben ein großer brauner Teddybär. Beide sind von hinten zu sehen und blicken in Richtung Wasser
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Im Mittelpunkt

Die persönliche Situation, die Entwicklung und die konkreten Anliegen des Kindes oder Jugendlichen.

Ziele

Erziehungs- und Entwicklungsprozesse unterstützen und die Selbstständigkeit stärken.

Was soll gestärkt werden?

  • persönliche und soziale Entwicklung
  • Umgang mit Schwierigkeiten im Alltag
  • familiäre Beziehungen und soziale Kontakte

Sozialpädagogische Familienhilfe

Die Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt die gesamte Familie bei erzieherischen und sozialen Problemen. Sie eignet sich besonders bei komplexeren Belastungen oder Krisensituationen und arbeitet intensiv mit den Eltern und Kindern im Alltag.

Sechs Personen stehen mit dem Rücken zur Kamera auf einer Wiese und halten sich an den Händen.
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Im Mittelpunkt

Die gesamte Familiensituation, das Zusammenleben und die Unterstützung der Eltern.

Ziele

Die Erziehungsfähigkeit wiederherstellen, fördern und langfristig sichern.

Was soll gestärkt werden?

  • mehr Sicherheit im Familienalltag
  • tragfähige Lösungen für Belastungen und Konflikte
  • selbstständiges Handeln durch Hilfe zur Selbsthilfe

Weitere Informationen

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Wobei unterstützen wir? 

Wobei unterstützen wir?

Erziehungsfragen

CODA-Themen

Schule und Ausbildung

Alltagsschwierigkeiten

Aufbau sozialer Kontakte

Kommunikation

Trennung, Scheidung und Alleinerziehende

Wie sieht die Hilfe konkret aus? 

Wie sieht die Hilfe konkret aus?

Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird.

Hausbesuche

Familiengespräche

Freizeitgestaltung und Ausflüge

Begleitung zu Terminen, zum Beispiel in KiTa oder Schule

Einzelberatung

Vermittlung zu spezialisierten Beratungsstellen

Wie kommt die Hilfe zustande? 

Wie kommt die Hilfe zustande?

Die Hilfe ist für die Familie kostenlos. Die Kosten übernimmt das Jugendamt. Bei Fragen zur Antragstellung unterstützt Sie unsere Sozialberatung.

  1. Kontakt aufnehmen

    Sie wenden sich an das für Ihren Wohnort zuständige Jugendamt und schildern kurz Ihre Situation.

  2. Antrag stellen

    Sie stellen beim Jugendamt einen formlosen Antrag auf eine Hilfe zur Erziehung.

  3. Bedarf gemeinsam klären

    Das Jugendamt bespricht mit Ihnen, welche Unterstützung zu Ihrer Familie und Ihren Zielen passt.

  4. Kennenlernen und starten

    Sie lernen den Träger und die zuständige Fachkraft kennen. Anschließend kann die vereinbarte Hilfe beginnen.

  5. Ziele regelmäßig prüfen

    In Hilfeplangesprächen werden Ziele, Umfang und Verlauf gemeinsam betrachtet und bei Bedarf angepasst.

Sie wissen nicht, welches Jugendamt zuständig ist oder benötigen Unterstützung beim Antrag?
Nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir helfen Ihnen bei der Orientierung.

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